Funpark


Ein Funpark besteht aus vielen verschiedenen Hindernissen, welche zum Ausführen von unterschiedlichsten Tricks für Snowboarder und Skifahrer gebaut werden. Die Hindernisse werden in 3 Hauptkategorien eingeteilt; Kicker, Rails und Halfpipe.

Vor dem ersten Versuch muss man sich mit der Beschaffenheit des Hindernisses auseinandersetzten und die adäquate Geschwindigkeit wählen, um das Hindernis zu überwinden. Gute Selbsteinschätzung und eine perfekte Hindernisbeschaffenheit sind die beste Verletzungsprophylaxe.

Wichtig beim Fahren von Kickern und Rails ist die Beschaffenheit des Absprungs und die der Landung. Der Absprung und die Landung müssen zu einander ausgerichtet sein. Dies bedeutet, dass zu einem steilen Absprung eine steile Landung gehört und umgekehrt. Die Landung eines Kickers sollte mindestens zwei Pistengerätbreiten vorweisen und vergrößert sich mit steigender Dimension der Absprünge.

 

Der Kicker

Signifikant für den klassischen Kicker ist die Tatsache, dass der Absprung höher als die Landung ist. Er ermöglicht hohen Luftstand und ist attraktiv für Photografen und Contests. Er ist jedoch nicht tauglich für Anfänger.

                                      

Der Roller

Bei einem Roller Jump ist der Absprung gleich hoch wie die Landung. Dadurch wird weniger Luftstand erzielt und die Verletzungsgefahr reduziert. Für Anfänger ist es möglich sich schrittweise durch Erhöhung der Anfahrtsgeschwindigkeit an den Sweetspot heranzutasten.

Die Corner

Der Unterschied zwischen einem Kicker und einer Corner ist die Tatsache, dass bei einer Corner die Landung seitlich zum Absprung erfolgt und der Absprung sehr steil ist. Das Ziel beim Fahren einer Corner ist es, so hoch als möglich in die Luft zu gelangen. Das fahren einer Corner verlangt gute Geschwindigkeitskontrolle und Stabilität in der Flugphase. Eine gut gebaute Corner ermöglicht ein langsames Herantasten an hohe Sprünge.

Rails & Boxen

Rails und Boxen werden durch Fahren (Grinden) und Rutschen (Sliden) von Skifahrern und Snowboardern überwunden. Der Unterschied zwischen einem Rail und einer Box besteht in der Breite der Rutschfläche. Rails sind bis zu 20 cm breit. Alles über 20 cm breite Hindernisse wird als Box bezeichnet. Rails und Boxen müssen fest verankert und gut in der Falllinie ausgerichtet aufgestellt werden. Wichtig ist die perfekte Ausrichtung von Absprung, Rail (Box) und Landung. Weiters sollten keine Unebenheiten oder herausstehende Gegenstände (Schrauben) auf der Rutschfläche vorhanden sein. Es gibt einen große Vielzahl an Rails und Boxen. Anfänger sollten sich zuerst an kurzen, niedrigen Obstacles versuchen

                                            

                                          

                                          

 

Rail-/Boxarten:

  • Straight Box/Rail

  • Kinked Box/Rail

  • Down Box/Rail

  • Rainbow Box/Rail

  • Curved Box/Rail

  • Up-Flat-Down Box/Rail
  • Down-Flat-Down Box/Rail
  • Flat-Down-Flat Box/Rail

 

Die Halfpipe

Die Halfpipe kommt ursprünglich aus der Sportart Skateboarden und wurde Mitte der 80er-Jahre von Snowboardern in die Berge adapptiert. Mittlerweile zählt der olympische Half Pipe Event zu den Hauptattraktionen jeder Olympiade.

Eine Half Pipe besteht aus dem Flat (Mittelteil zwischen den Wänden), der Transition (Radius) und der Vertikale (90°) welche mit dem Coping oder Lip abschließt. Ziel des Half Pipe Fahrens ist es, so hoch wie möglich über das Coping zu springen. Mehr als beim Kicker und Rail fahren kommt es auf gute Technik und Fahrgefühl an. Für Anfänger ist die Half Pipe attraktiv, weil sie sich Schritt für Schritt an die Geschwindigkeit und die Höhe der Sprünge herantasten können. 

                                          

 

Absolut Park with the Ästhetiker Crew